Willkommen auf der Seite für künftige Autor/inn/en |
Wenn Sie in Erwägung ziehen, eine eigene wissenschaftliche Arbeit bei edition sigma zu veröffentlichen, unterrichtet Sie diese Seite im Überblick über die Anforderungen und Voraussetzungen sowie über die optimalen Schritte, um das Verlagslektorat mit den erforderlichen Informationen auszustatten.
Vertiefte Informationen zu zahlreichen Aspekten der Verlagsarbeit und des Buchmarkts finden Sie im Abschnitt "Frequently Asked Questions". Eine Übersicht über die unterschiedlichen Fragen, die dort ausführlich erörtert werden, zeigt Ihnen das linke Fenster.
Falls Sie sich schon umfassend informiert haben und lediglich zum Download-Bereich möchten, um sich benötigte Dokumente herunterzuladen, klicken Sie bitte hier auf Downloads.
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Erster Schritt: Thematische und fachliche Eignung |
Wenn Sie eine Veröffentlichung bei edition sigma in Betracht ziehen, gehen Sie im Idealfall folgendermaßen vor:
Orientieren Sie sich bitte über das Verlagsprogramm und -profil und prüfen Sie, ob Ihre Arbeit sich überhaupt für eine Publikation bei sigma eignet. Ist Ihre Thematik innerhalb der Programmsegmente angesiedelt, für die sigma fachlich "zuständig" ist? Richtet sich Ihr Text, wie für sigma-Veröffentlichungen typisch, an ein akademisches, in der Regel spezialisiertes und fachlich gut informiertes Lesepublikum?
Die Abschnitte "Titel nach Sach- und Fachgebieten" und "Über den Verlag" über das Hauptmenü oben erreichbar geben Ihnen wichtige Anhaltspunkte zur Beantwortung dieser Fragen.
Es ist sinnlos, dem Verlag belletristische Werke und populäre Sachbuch-Manuskripte anzubieten (und es ist keineswegs sinnlos, dies ausdrücklich zu erwähnen: Der Verlag wendet erkleckliche Summen für die Rücksendung von Tiergeschichten, Gedichtsammlungen und Kriegserlebnisberichten auf Manuskripte, die signifikant oft und sehr zur "Freude" des Lektorats gleich im ganzen per Paket und ohne Rückporto eingesandt werden).
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Zweiter Schritt: Kurzinformation zusammenstellen |
Verfassen Sie bitte eine Kurzinformation über Ihr Manuskript. Sie sollte Angaben über den Gegenstand und seine Relevanz, über die zentrale Fragestellung und das methodische Vorgehen sowie über den Hauptertrag und die wesentlichsten Erkenntnisfortschritte enthalten. Hilfreich sind ferner eine Charakterisierung der primären Zielgruppe(n) je präziser, desto besser und die Nennung der wichtigsten Konkurrenzwerke mit knappen Stichworten, worin sich Ihren Arbeit von diesen unterscheidet.
Wenn Sie mögen, können Sie sich im Download-Bereich einen kleinen Fragebogen herunterladen, der die angesprochenen (und weitere) Aspekte Punkt für Punkt behandelt. Sie können den Fragebogen bei Bedarf ausdrucken, bearbeiten und Ihrer Sendung beifügen. [Der Fragebogen ist ein PDF-Dokument; zum Lesen und Drucken benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader wenn Sie ihn nicht ohenhin geladen haben, können Sie ihn im Internet kostenlos downloaden.]
Wenn Ihr Manuskript noch nicht abgeschlossen ist, machen Sie bitte auch Angaben über den gegenwärtigen Stand, die noch ausstehenden Schritte und den voraussichtlichen Zeitbedarf. Wenn Sie selbst den Eindruck haben, daß Ihre Arbeit für eine Buchveröffentlichung noch bearbeitet (z.B. gekürzt oder erweitert) werden sollte, erwähnen Sie bitte die von Ihnen geplanten Maßnahmen und die veranschlagte Dauer.
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Dritter Schritt: Dokumente für das Lektorat |
Senden Sie uns bitte die Kurzinformation zusammen mit einem Inhaltsverzeichnis Ihres Manuskripts. Wenn Ihnen zur Konkretisierung oder Präzisierung des Eindrucks zusätzlich ein Textauszug (z.B. die Einleitung oder das Resümee) zweckmäßig erscheint, ist eine solche Ergänzung selbstverständlich ebenfalls willkommen.
Sorgen Sie bitte nach Möglichkeit dafür, daß der Verlag eine exakte Vorstellung vom Umfang Ihres Manuskripts erhält. Die Seitenzahl, die sich in der Regel aus dem Inhaltsverzeichnis ergibt, ist oft ein unzuverlässiger Indikator, denn eine großzügig gestaltete Manuskriptseite kann 2.000 Zeichen, eine eng beschriebene Manuskriptseite kann 4.000 Zeichen und mehr enthalten. Präziser ist daher eine Angabe über die tatsächliche Anzahl der Zeichen insgesamt; legen Sie hierfür aber bitte keinesfalls die Dateigröße Ihrer Textdatei(en) zugrunde (darin sind jede Menge Steuerzeichen und weitere unsichtbare Informationen enthalten), sondern die Zahl, die sich über die Funktion "Wörter zählen", "Zeichen zählen", "Dokumenten-Statistik" o.ä. Ihres Textverarbeitungsprogramms ermitteln läßt (und zwar einschließlich Leerzeichen und einschließlich der Zeichen in Fußnoten). Falls Ihnen eine solche Funktion nicht zur Verfügung steht, legen Sie bitte zumindest eine "typische" Manuskriptseite bei wobei "typisch" heißt, daß es sich nicht gerade um eine Seite mit außergewöhnlich vielen/langen Fußnoten und/oder besonders zahlreichen Zwischenüberschriften handeln sollte, sondern um eine, die gleichsam den Durchschnitt repräsentiert.
Sofern Ihr Manuskript aus mehr als "purem", fortlaufendem Text besteht (indem es z.B. Grafiken, Abbildungen, Karten enthält), sind wir dankbar für knappe Hinweise auf Art, Anzahl, Umfang (Größe) und technische Grundlagen. Im optimalen aber leider nur selten anzutreffenden Fall verfügen Sie über eine "reine" Textdatei sowie über alle Illustrations-Elemente jeweils in Gestalt eigener Dateien (Grafikdateien, Tabellenkalkulations-Dateien etc.) bzw. Originalvorlagen in ausreichender Größe und guter Qualität, so daß man für die Buchproduktion später den Text neu gestalten und die Illustrationen mit den jeweils erforderlichen Eigenschaften (Größe, Rasterung, Kontraste usf.) bedarfsgerecht neu erzeugen kann. Diese ideale Konstellation ist, wie gesagt, selten; daher machen Sie uns wenn einschlägig bitte kurz auf mögliche Probleme aufmerksam (Details sind ohnehin später, wenn Ihr Manuskript zur Veröffentlichung angenommen ist, zwischen Ihnen und der Verlags-Herstellung abzustimmen).
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Besonderheiten bei Sammelbänden |
Wenn Ihr Manuskript ein Sammelband mit Beiträgen verschiedener Verfasser/innen ist, wird es in aller Regel erforderlich sein, die formale und typographische Handhabung in den einzelnen Aufsätzen einem einheitlichen, vom Verlag vorgegebenen Standard anzupassen. Sofern Sie diesen Text so rechtzeitig lesen, daß Sie als Herausgeber/in Ihre Co-Autor/inn/en noch auf eine einheitliche Form "eichen" können, empfehlen wir Ihnen, unsere Hinweise für Beiträger/innen (Style-Hinweise) herunterzuladen und an die einzelnen Verfasser/innen weiterzugeben. Falls es hierfür zu spät ist, informieren die Hinweise Sie zumindest, welche redaktionellen Herausgeber-Arbeiten jedenfalls noch auf Sie zukommen werden. [Die Hinweise sind ebenfalls ein PDF-Dokument, für das Sie den Acrobat Reader benötigen. Siehe dazu die Hinweise oben in 'Zweiter Schritt'.]
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Besonderheiten bei Qualifikationsarbeiten |
Falls Ihr Manuskript eine Qualifikationsarbeit ist (Dissertation, Habilschrift), fassen Sie bitte ggf. ins Auge, daß Arbeiten dieses Typs und die Erfordernisse des Buchmarkts zuweilen in einem gewissen Spannungsverhältnis stehen. Die akademischen Usancen erheischen es oft, in Qualifikationsarbeiten den Nachweis einer möglichst lückenlosen Kenntnis des Forschungsgebiets und des aktuellen Wissensstands zu erbringen, Grundlagen und Methoden ausführlich darzulegen und andere Auffassungen (typischerweise in den charakteristischen Fußnoten-Debatten) gewissenschaft zu erörtern; zugleich wird erwartet, daß Qualifikationsarbeiten einen originären, innovativen Forschungsbeitrag leisten. Die Crux dieser Konstellation liegt aus der Buchmarktperspektive darin, daß die Hauptinteressenten für die neuen, vorwärtsweisenden Resultate und damit die primäre Zielgruppe für die Buchausgabe just diejenigen Spezialisten sind, die das Forschungsgebiet vorzüglich kennen und Neuerungen aufmerksam verfolgen. Es handelt sich also ausgerechnet um jene potentiellen Leser/innen, die von ausgiebigen State-of-the-art-Darlegungen, forschungsgeschichtlichen Rekapitulationen etc. pp. zwangsläufig aufs äußerste gelangweilt werden.
Das daraus resultierende Dilemma ist vermutlich nicht prinzipiell lösbar, doch kommt es häufig wenn auch beileibe nicht immer vor, daß das Verlagslektorat namentlich in den rekapitulierenden und methodischen Teilen (manchmal radikale) Kürzungen vorschlägt. Der Verlag ist Ihnen dankbar, wenn Sie, in einschlägigen Fällen, bereits in einer frühen Phase durchblicken lassen, daß Sie solche Kürzungen für akzeptabel, im Sinne einer möglichst großen Verbreitung Ihrer Untersuchung vielleicht sogar selbst für erforderlich halten.
In jedem Fall sollten Sie beim Angebot einer Qualifikationsarbeit mitteilen, wer als Gutachter/in an dem Verfahren mitgewirkt hat: Denn der Verlag wird, wenn grundsätzliches Interesse besteht, Ihr Manuskript extern begutachten lassen, und wir möchten aus Gründen der "akademischen Hygiene" gern vermeiden, zufällig eine/n Gutachter/in auszuwählen, die/der mit Ihrer Arbeit bereits befaßt gewesen ist. Die Vorlage von Gutachten aus dem Promotions-/Habilitationsverfahren erwartet der Verlag nicht, schon weil er aus Gründen des Vertrauensschutzes die Einsichtnahme nicht verlangen kann. Falls hingegen aus Ihrer Sicht (und aus Sicht der beteiligten Instanzen) gegen eine Übersendung von Gutachten-Kopien nichts einzuwenden ist, sind sie natürlich willkommen.
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Alternative Publikationsform: Buch plus E-Book bei »sigma elab« |
Eine interessante Alternative für Ihre Qualifikationsarbeit könnte unser Format »sigma elab« sein. elab-Publikationen erscheinen stets parallel als herkömmliches Buch und als E-Book. Sie vereinen die Vorzüge des traditionellen Mediums Buch und der zeitgemäßen Praxis elektronischen Publizierens bei professioneller verlegerischer Betreuung und besonders attraktiven Konditionen für die Autor/inn/en. Um sich umfassend über das Profil, die Vorteile und die Vorgehensweise von »sigma elab« zu informieren, gehen Sie bitte auf die eigene elab-Website: www.sigma-elab.de.
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Wichtig: Bitte per Post, nicht als E-Mail |
Wir bitten Sie, uns Ihre Informationen prinzipiell auf dem herkömmlichen Postweg zu übersenden nicht als E-Mail bzw. als Attachments zu E-Mails. Nehmen Sie bitte Rücksicht darauf, daß der Verlag zahlreiche Manuskriptangebote erhält und daß eine seriöse Prüfung von Manuskripten am Bildschirm ohnehin unmöglich ist. Elektronisch übermittelte Manuskripte müßte der Verlag also mit hohem Zeitaufwand selbst laden und ausdrucken es ist gewiß plausibel, daß dabei leicht die Grenzen des Zumutbaren erreicht werden.
Der Verlag wird Sie auf der Grundlage der von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen sowie im Blick auf die sonstige Programmplanung und die Situation auf dem Buchmarkt kuzfristig darüber informieren, ob wir uns eine Veröffentlichung bei edition sigma prinzipiell vorstellen können. Im positiven Fall melden wir uns bei Ihnen mit der Bitte, uns das vollständige Manuskript für eine eingehende Begutachtung zu überlassen (zum Procedere finden Sie in den Frequently Asked Questions (FAQs) siehe linkes Fenster weitere ausführliche Informationen).
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